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Karl Kübel Preis 2012 – Motto: Macht uns stark - Familien mit Behinderung

Teilnahmekriterien

Bewerbungskriterien

1. formelle Anforderungen

Für den Karl Kübel Preis 2012 konnten sich öffentliche oder private Organisationen, Initiativen oder Einrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet bewerben.

Der Bewerbungsbogen ist vollständig auszufüllen; die geforderten Anlagen sind Teil der Bewerbungsunterlagen und daher zu beachten. Zur Bewerbung gehören:

• Projektbeschreibung und Konzept (Gesamtdarstellung, max. 3 Seiten)
• Finanzierungskonzept, Projektbudget, bisherige Ausgaben, eingesetzte Drittmittel (max. 1 Seite)
• tabellarische Übersicht über den bisherigen Projektverlauf und die bereits erreichten Ziele
• maximal zwei relevante Veröffentlichungen (z.B. Faltblatt, Broschüre)

Zum Zeitpunkt der Bewerbung eingereichte Projekte müssen mindestens seit einem Jahr praktisch umgesetzt und langfristig angelegt sein.

Das Projekt ist finanziell in dem Maße abgesichert, dass es nicht auf ein etwaiges Preisgeld des Karl Kübel Preises angewiesen ist.

Die Bewerber benennen der Karl Kübel Stiftung eine Ansprechperson für rechtsverbindliche Auskünfte.

Die Speicherung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich zu Zwecken des jährlichen Wettbewerbs um den Karl Kübel Preis.

Einsendeschluss war der 31. Dezember 2011.

2. Inhaltliche Anforderungen

Zur Bewerbung sind Initiativen und Organisationen eingeladen, welche die selbstverständliche Teilhabe und Teilnahme (Inklusion) aller Familien mit ihren jüngsten Kindern - mit oder ohne Behinderung - am kulturellen und gesellschaftlichen Leben fördern und unterstützen.

Die Bewerber sehen Inklusion als zentrales Projektthema und vertreten in ihren Projekten insbesondere ein wertschätzendes und ressourcenorientiertes Menschen- und Weltbild, das sowohl im Angebot als auch in Zielsetzung und Materialauswahl deutlich wird.

Bewerben können sich öffentliche oder private Organisationen, Initiativen oder Einrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet, die sich mit ihrem Projekt an Familien richten, die Kinder zwischen 0 und 10 Jahren haben.

Bewertet werden Innovation und Originalität des Projekts ebenso wie die Erreichbarkeit der Maßnahme für die Zielgruppe. In die Bewertung fließen ferner folgende Gesichtspunkte ein:

1. PROJEKTTHEMA:
Das Thema Inklusion muss im Mittelpunkt des eingereichten Vorhabens oder Projekts stehen.

2. ZIELGRUPPE:
Bewerben können sich Initiativen, Einrichtungen, Institutionen und Organisationen, die sich an Familien richten, die Kinder zwischen 0 und 10 Jahren haben. Die Bewerber vertreten ein wertschätzendes und ressourcenorientiertes Menschen- und Weltbild, das sowohl im Angebot als auch in Zielsetzung und Materialauswahl deutlich wird.

3. TEILHABE:
Das Projekt unterstützt das Zusammenleben vieler verschiedener Menschen und sichert die Teilhabe aller Familien, unbesehen der Kompetenzen und Fähigkeiten ihrer Mitglieder. Es unterstützt Eltern und Kinder, indem es ihre Kompetenzen aufgreift und fördert.

4. PARTIZIPATION:
Das Projekt aktiviert und unterstützt die Mitwirkung von Familien bezogen auf ihre Entwicklung und Entfaltung in der Region oder darüber hinaus und fördert die gleichberechtigte, selbstbestimmte Teilnahme behinderter und nicht behinderter Menschen.

5. NACHHALTIGKEIT:
Das als Bewerbung eingereichte Projekt hat sich schon mindestens ein Jahr bewährt und ist auf langfristige und nachhaltige Wirkung angelegt.

6. MODELLCHARAKTER:
Das eingereichte Projekt lässt sich übertragen oder kann von anderen nachgeahmt werden. Das Konzept entspricht dem Prinzip von Gleichheit trotz Unterschieden und spiegelt die Grundsätze der Inklusion wider; d.h. die Einrichtung befasst sich selbst in ihrem Alltag mit Projekten zur Inklusion, beachtet ihre Prinzipien, setzt sie um und verwirklicht sie.

7. TRANSFERCHARAKTER:
Das Projekt unterstützt Familien in ihrer Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmung über das Thema hinaus. Es fördert die Teilnahme an entwicklungsförderlichen Angeboten und die Beteiligung an der Gestaltung des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit verschiedenen Sichtweisen.