Karl Kübel Preis 2012 – Motto: Macht uns stark - Familien mit Behinderung
Mehr als 350 Bewerbungen
Vielfältiges Engagement für Eltern und Kinder – mehr als 350 Bewerbungen um Karl Kübel Preis
355 Einrichtungen und Organisationen aus ganz Deutschland haben sich bis zum Bewerbungsschluss um den Karl Kübel Preis 2010 beworben und damit die Erwartungen der Karl Kübel Stiftung deutlich übertroffen. Die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie aus dem hessischen Bensheim hatte den Preis im vergangenen Herbst ausgeschrieben. Mit einem Preisgeld von 50.000 Euro handelt es sich um die höchst dotierte Auszeichnung aus den Reihen des deutschen Stiftungswesens für beispielhafte Projekte und Aktivitäten im Bereich der „Frühen Kindheit“.
Der Preis wird jährlich vergeben und dabei jeweils einem anderen Schwerpunktthema aus dem Bereich Familie gewidmet. In diesem Jahr trägt er den Titel „Macht uns stark! Bildungs- und Präventionsnetzwerke für Eltern mit jungen Kindern“. Mit dem Preis möchte die Stiftung nicht nur beste Beispiele hervorheben, sondern auch den vielfältigen Einsatz von Organisationen auszeichnen, die sich hierzulande für Eltern mit Kindern engagieren. „Der Karl Kübel Preis bietet die großartige Möglichkeit, all denjenigen, die hinter den Projekten stehen, herzlich ‚Danke’ zu sagen. Viele von ihnen nehmen sich neben eigenen familiären und beruflichen Pflichten noch Zeit, sich für Kinder und Familien in belastenden Situationen einzusetzen. Das kostet viel persönliche Kraft“, betont Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder, die die Schirmherrschaft über den Preis übernommen hat.
Bei der Auswertung der Bewerbungen gewinnt die Karl Kübel Stiftung Einblicke in ein vielseitiges familienorientiertes Engagement von Initiativen und Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet. Bei der Begutachtung wird die Stiftung von einem Expertengremium unterstützt; dessen Mitglieder sind Isa Baumgarten, Geschäftsführerin der Heinz- und Heide-Dürr-Stiftung, Nasaria Makey, Leiterin des Kinder- und Familienzentrums in Frankfurt-Fechenheim, Dr. Jörg Maywald, Geschäftsführer der Deutschen Liga für das Kind und Dr. Jürgen Wüst vom Staatsinstitut für Frühpädagogik in München. Die Experten entscheiden, welche 20 Bewerber in die engere Auswahl kommen. Von diesen Empfehlungen werden sechs Einrichtungen für den Karl Kübel Preis nominiert; bis zu drei nominierte Organisationen werden den Preis im Rahmen einer feierlichen Verleihung am 6. September in Berlin erhalten.
„Wenn wir von unseren Kindern sprechen, so sprechen wir von unserer Zukunft. Jeder noch so kleine Einsatz für Kinder ist ein Einsatz für unsere Zukunft und für eine der wichtigsten Grundsäulen unserer Gesellschaft - unsere Familie“, begründet Stephanie Freifrau von und zu Guttenberg ihr Engagement als Botschafterin des Preises. Weitere prominente Unterstützung erhält die Stiftung von Schauspielerin Natalia Wörner, Schauspieler Hans-Werner Meyer sowie Bildungs- und Familienforscher Professor Wassilios E. Fthenakis.