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Karl Kübel Preis 2012 – Motto: Macht uns stark - Familien mit Behinderung

Nominierte stehen fest

Bensheim. Die Karl Kübel Stiftung hat heute die Nominierungen für den Karl Kübel Preis bekannt gegeben, den sie am 5. September in der Frankfurter Paulskirche verleihen wird. Der nach dem sozial engagierten Unternehmer und Stifter Karl Kübel (1909-2006) benannte Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und richtet sich an Organisationen und Initiativen, die sich beispielhaft im Bereich der ‚Frühen Kindheit’ engagieren. Die Auszeichnung ist in diesem Jahr dem Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung für Familien“ gewidmet und wird in Kooperation mit der Deutschen Unesco-Kommission verliehen; sie ist zugleich ein Beitrag zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Diesjähriger Schirmherr ist Professor Klaus Töpfer.

Rund 150 Organisationen und Initiativen aus dem Bundesgebiet haben sich um den Preis beworben. Nach einem mehrmonatigen, intensiven Auswahlverfahren hat der Stiftungsrat der Karl Kübel Stiftung jetzt sechs Bewerbungen für den Preis nominiert:

• die Initiative kikuna in Dornstadt, Baden-Württemberg;
• das Projekt Familien lernen Zukunft in der Oberen Altstadt in Minden, Nordrhein-Westfalen;
• das Projekt Öko-Logisch?! der freien Grundschule Schkola gGmbH in Ostriz, Sachsen;
• das Projekt Prinzessinnengarten Berlin in Berlin-Kreuzberg;
• den Lernort Bauernhof Hofgut Oberfeld in Darmstadt, Hessen;
• das Programm KiFa in Bietigheim-Bissingen, Baden-Württemberg.

„Die nominierten Organisationen haben Projekte eingereicht, die den Kriterien des diesjährigen Preisthemas ‚Macht uns stark - Familien lernen Zukunft‘ in besonderem Maße entsprechen. Sie stehen für ein besonders wirksames, nachhaltiges und zukunftsweisendes Engagement für Familie“, erläutert Matthias Wilkes, Stiftungsratsvorsitzender.

Fachliche und prominente Unterstützung
Bei der Begutachtung der Bewerbungen ist die Karl Kübel Stiftung von einem ehrenamtlichen Expertengremium unterstützt worden; dessen Mitglieder sind Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Deutschen Welthungerhilfe e.V., Prof. Dr. Gerd Michelsen, Inhaber des Unesco-Lehrstuhls „Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung“ an der Universität Lüneburg, Stefan Schulze-Hausmann, Wissenschaftsjournalist und Initiator des Deutschen Nachhaltigkeitspreises, Kathrin Succow, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Hauck & Aufhäuser Kulturstiftung und Werner Rybarski, Leiter des Agenda21-Büros der Stadt Gelsenkirchen. Prominente Botschafter des Karl Kübel Preises sind die Schauspielerkollegen Hans-Werner Meyer und Hannes Jaenicke.

Der Karl Kübel Preis wird alljährlich zu einem wechselnden Schwerpunktthema aus dem Bereich der Frühen Kindheit ausgeschrieben; er ist die höchst dotierte Auszeichnung in diesem Themenbereich in Deutschland.

Die Geduld der sechs nominierten Organisationen ist bis zur Preisverleihung am 5. September gefordert: Erst dann wird bekanntgegeben, wer zu den Preisträgern zählt und die Auszeichnung aus den Händen der Botschafter und des Schirmherren entgegennehmen darf.

Ansprechpartnerin
Juliane Lehmann
Referentin Karl Kübel Preis
Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie
Darmstädter Str. 100, 64625 Bensheim
Tel. 0 62 51 / 70 05 62
E-Mail: j.lehmann@kkstiftung.de